Für Hausverwaltungen und WEGs
Wirtschaftlich fundiert sanieren. Ihre Verwaltung entlasten.
Für eine Sanierungsentscheidung braucht Ihre Eigentümergemeinschaft Klarheit über die Kosten der Maßnahmen, die Kosten des Nichtstuns und die langfristige Wirtschaftlichkeit. Diese Grundlagen aufzubereiten, Eigentümer zu informieren und Beschlüsse vorzubereiten bedeutet zusätzliche Arbeit für Ihre Verwaltung.
enoway bewertet die Möglichkeiten, erläutert die Ergebnisse verständlich und begleitet die Kommunikation und Beschlussfassung. Auch bei Förderung, Planung und Umsetzung stehen wir an Ihrer Seite. So kann die Gemeinschaft fundiert entscheiden – und Ihre Verwaltung wird entlastet.

01 · Strategie
Ausgangslage verstehen. Sanierung gezielt ausrichten.
Anliegen und Ziele klären
Ausgangspunkt sind die Fragen und Ziele Ihrer Eigentümergemeinschaft. Mit Ihrer Verwaltung klären wir, welche Entscheidung ansteht und welche Unterstützung gebraucht wird – ob es um erste Orientierung, anstehende Instandhaltung oder eine bereits beschlossene Maßnahme geht.
Gebäude und Unterlagen einordnen
Vorhandene Pläne, Energieausweise, Verbrauchsdaten, Untersuchungen und Sanierungsfahrpläne werden gesichtet. Zusammen mit den Angaben zu Gebäude und Wärmeversorgung zeigen sie, welche Grundlagen nutzbar sind und was noch geklärt werden muss.
Untersuchungen und Vorgehen festlegen
Ihre Ausgangslage und Ziele bestimmen, welche Untersuchungen und Bewertungen erforderlich sind. Dabei berücksichtigen wir anstehende Instandhaltung, verfügbare Mittel und die langfristige Wirtschaftlichkeit – einschließlich der Kosten des Nichtstuns.

Bestandsaufnahme und energetische Bewertung
Fehlende Grundlagen ergänzen wir durch eine Vor-Ort-Aufnahme und die energetische Bewertung von Gebäudehülle und Wärmeversorgung. So werden Zustand, Sanierungsbedarf und mögliche Handlungsoptionen nachvollziehbar.
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
Ist ein Gesamtfahrplan für das Gebäude sinnvoll, entwickeln wir mögliche Sanierungsschritte mit voraussichtlichen Kosten und einer abgestimmten Reihenfolge. Ein vorhandener iSFP fließt ein. Entscheidungsrelevante Varianten und ihre Wirtschaftlichkeit werden gezielt vertieft.
Machbarkeitsstudien für die Wärmeversorgung
Vor der Entscheidung für Wärmepumpe oder Fernwärme prüfen wir Wärmebedarf, Platzverhältnisse und Anschlussmöglichkeiten. So lässt sich beurteilen, welche Lösung infrage kommt und welche Voraussetzungen noch zu schaffen sind.
Variantenvergleich
Wird beispielsweise das Dach erneuert, lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf Dämmung und Fenster. Der Variantenvergleich zeigt, welche Kombination sinnvoll ist und welche Reihenfolge spätere Arbeiten nicht unnötig erschwert.
Wirtschaftlichkeitsanalyse
Unsere Wirtschaftlichkeitsanalyse vergleicht Sanierungsvarianten über denselben Zeitraum. Investitionen, Förderung und laufende Kosten fließen ein; ohnehin anstehende Instandhaltung trennen wir vom energetischen Mehraufwand. Die Barwertanalyse macht Zahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten vergleichbar. Eine Sensitivitätsanalyse zeigt, wie veränderte Annahmen das Ergebnis beeinflussen.
Eigentümerversammlung und Beschlussvorlagen
Sanierungsoptionen und ihre wirtschaftliche Bewertung bereiten wir verständlich auf und präsentieren die Ergebnisse in der Eigentümerversammlung. Dort erläutern wir Vor- und Nachteile und beantworten die Fragen der Eigentümer. In Abstimmung mit Ihrer Verwaltung übernehmen wir die Kommunikation mit Eigentümern und Beiräten und erstellen konkrete Beschlussvorlagen. So erhält die Gemeinschaft eine fundierte Entscheidungsgrundlage – und Ihre Verwaltung wird entlastet.
02 · Planung
Aus der Entscheidung eine umsetzbare Maßnahme machen.
Für die ausgewählten Maßnahmen konkretisieren wir die energetischen Anforderungen, Kosten und nächsten Schritte. Vorhandene Entscheidungen und Untersuchungen werden genutzt. Planung, Förderung und die Beiträge der Beteiligten werden für die Umsetzung zusammengeführt.
Energetische Fach- und Maßnahmenplanung
Für die beschlossenen Maßnahmen werden die energetischen Anforderungen und Anschlussdetails konkretisiert. Fachplaner und ausführende Betriebe erhalten die Informationen, die sie für ihre jeweilige Aufgabe benötigen.
Auslegung und planungsbezogene Berechnungen
Benötigte Aufnahmen und Berechnungen ergänzen die Ausarbeitung der gewählten Lösung. Dazu können Heizlastberechnung und die Berechnung des hydraulischen Abgleichs gehören. Vorhandene Ergebnisse werden einbezogen.
Fördermanagement
Für BAFA, KfW oder das Münchner FKG werden passende Programme, Voraussetzungen, Unterlagen und Antragsschritte vorbereitet und begleitet. Fördermöglichkeiten fließen bereits in die Strategie ein; die jeweiligen Bedingungen sind vor Beauftragung oder Beginn zu prüfen. Persönlich erforderliche Erklärungen und Freigaben bleiben beim Antragsteller. Über die Bewilligung entscheidet die Förderstelle.
Ausschreibung, Angebotsprüfung und Vergabeunterstützung
Für Sanierungsmaßnahmen außerhalb Heizung/TGA unterstützt enoway bei Ausschreibungsunterlagen, Angebotsprüfung und fachlichen Vergabefragen.
Die gewählte Maßnahme ist energetisch konkretisiert. Aufgaben, Förderung und die nächsten Beauftragungen sind vorbereitet. Konkretere Planungs- und Angebotsergebnisse können weitere Beschlussunterlagen erfordern; verändern sich wesentliche Annahmen, wird die Bewertung überprüft.
03 · Umsetzung
Ausführung begleiten. Qualität und Nachweise sichern.
Während der Ausführung begleitet enoway die energetischen Arbeiten und führt die relevanten Informationen zusammen. Die Fachbetriebe setzen die Maßnahmen um; die energetische Begleitung unterstützt die Qualitätssicherung und den nachvollziehbaren Abschluss.

Energetische Baubegleitung und Qualitätssicherung
Bei den vereinbarten Kontrollen prüfen wir die energetisch wichtigen Ausführungsdetails und halten die Ergebnisse fest.
Fachliche Klärung während der Ausführung
Energetisch relevante Abweichungen werden dokumentiert und mit den zuständigen Beteiligten geklärt. Erforderliche Anpassungen werden in die weitere Bearbeitung einbezogen.
Förderabschluss und Abschlussnachweise
Die erforderlichen Nachweise werden während der Ausführung vorbereitet und zum Abschluss zusammengeführt. enoway begleitet die energetische Dokumentation und die im Auftrag enthaltenen Schritte des Förderabschlusses.
Gezielte Prüfungen und Berechnungen
Die passende Fachleistung für Ihre konkrete Aufgabe.
Für einen Heizungstausch, eine Prüfpflicht oder einen Energieausweis lässt sich die passende Fachleistung gezielt nutzen. Vorhandene Grundlagen beziehen wir ein.
Energiebedarfsausweis
Verkauf oder Neuvermietung sind typische Anlässe für einen Energieausweis. Der Bedarfsausweis bewertet Gebäudehülle und Anlagentechnik rechnerisch. Die erforderliche oder geeignete Ausweisart klären wir vorab.
Heizlastberechnung
Vor dem Heizungstausch zeigt die raumweise Berechnung die benötigte Heizleistung. Sie dient der passenden Anlagenauslegung und ist eine Grundlage für den hydraulischen Abgleich.
Heizungsprüfung nach § 60b GModG
Bei älteren wassergeführten Heizungen in Gebäuden ab sechs Nutzungseinheiten entscheiden Anlagentyp und Alter über die Prüfpflicht. Der Bericht dokumentiert den Optimierungsbedarf, etwa bei Einstellungen, Pumpen und Rohrdämmung.
Berechnung des hydraulischen Abgleichs
Beim Heizungstausch oder bei ungleichmäßiger Wärmeverteilung liefert enoway die Berechnung für den hydraulischen Abgleich. Die erforderlichen Einstellungen und Arbeiten übernimmt der ausführende Fachbetrieb.
Für Ihren Verwaltungsbestand
Über mehrere Gemeinschaften den Überblick behalten.
Welche Gemeinschaft hat bereits einen Fahrplan, wo stehen Arbeiten an und wo fehlen Grundlagen? Eine gemeinsame Übersicht bündelt Untersuchungen und nächste Schritte je WEG. Damit kann Ihre Verwaltung Beratungen und Eigentümerentscheidungen vorausschauend vorbereiten. Mandate, Budgets und Beschlüsse bleiben getrennt.
Antworten für Ihre Gemeinschaft
Häufige Fragen.
Wo beginnen wir, wenn noch keine Sanierungsmaßnahme feststeht?
Eine kurze Schilderung des Gebäudes und Ihrer offenen Fragen genügt. Hilfreich sind vorhandene Gebäudepläne, Energieausweise sowie Verbrauchs- und Heizungsunterlagen. Im Gespräch klären wir, welche Grundlagen bereits nutzbar sind und welcher nächste Schritt Ihrer Gemeinschaft hilft.
Wie kommt die Gemeinschaft zu einer tragfähigen Sanierungsentscheidung?
enoway bewertet die Sanierungsoptionen: Investitionen, Förderung, Kosten des Nichtstuns und langfristige Wirtschaftlichkeit. Die Ergebnisse bereiten wir verständlich auf und besprechen sie mit Verwaltung und Beirat.
In der Eigentümerversammlung erläutern wir die Möglichkeiten und beantworten Fragen. Konkrete Beschlussvorlagen unterstützen die gemeinsame Entscheidung.
Ihre Gemeinschaft kann informiert entscheiden; Ihre Verwaltung wird bei Berechnung, Kommunikation und Beschlussvorbereitung entlastet.
Wie viel Aufwand bleibt bei unserer Hausverwaltung?
enoway übernimmt im vereinbarten Umfang die energetischen Fachaufgaben – von der Bestandsbewertung und wirtschaftlichen Einordnung über die Vorbereitung von Eigentümerentscheidungen bis zu Förderung, Planung und Baubegleitung. Wir bereiten die Ergebnisse verständlich auf und begleiten die Kommunikation mit Eigentümern und Beirat in Abstimmung mit Ihrer Verwaltung. Ihre Verwaltung stellt vorhandene Unterlagen bereit und bleibt für ihre organisatorischen Aufgaben, Abstimmungen und Beschlussverfahren verantwortlich.
Welche Sanierung lohnt sich für unsere Gemeinschaft – und wie nutzen wir die Förderung bestmöglich?
Wir bewerten Investitionen, Förderung, Energieeinsparungen und laufende Kosten über einen gemeinsamen Zeitraum. Auch die Kosten des Nichtstuns und die Auswirkungen steigender Energiepreise und CO₂-Kosten beziehen wir in die Betrachtung ein.
Passende Förderprogramme und ihre zulässigen Kombinationen werden darauf geprüft, wie sich die für Ihr Vorhaben mögliche Förderung bestmöglich ausschöpfen lässt. So erhält Ihre Gemeinschaft eine fundierte Grundlage für die Sanierungsentscheidung.
Persönlich ins Gespräch kommen
Besprechen wir Ihren nächsten Schritt.
Ob Sie zunächst Orientierung suchen oder die Sanierung bereits beschlossen ist: Im Erstgespräch besprechen wir, wo Ihre Gemeinschaft steht und welche Unterstützung Ihre Verwaltung braucht.

